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Gründe für Erektionsstörungen

Die Erektion wird von zwei Faktoren beeinflusst:

  • vom Nervensystem, hier vornehmlich dem Gehirn
  • vom Blutkreislauf; also der Durchblutung

Faktisch läuft eine Erektion folgendermaßen ab:

Wenn ein Mann erregt wird (durch ein erotisches Bild oder eine Person und/oder Berührung), werden auf „Befehl“ des Gehirns bestimmte Nervenbahnen erregt, was letztendlich über die Ansteuerung der speziellen Gefäße am Penis eine Erektion bewirkt.
Nächtliche oder morgendliche Erektionen kommen wahrscheinlich durch natürliche Hormonschwankungen im Körper zustande und haben nichts mit sexueller Erregung zu tun.

Natürlich lässt die Qualität und die Häufigkeit der Erektion im Alter nach. Die Erektion betreffend beginnt das „Alter“ leider oft schon ab 30 Jahren.

Erektionsstörungen können somit zwei Hauptursachen haben:

  • Störung in der Erregung im Gehirn (Angstgefühle, psychische Störung, seltenst als körperliche Erkrankung)
  • Organische Störungen
    • 2.1 Störung der Durchblutung
    • 2.2 Störung des Hormonhaushaltes und der Regelung
    • 2.3 Andere Ursachen (siehe dort)

Feststellung der Ursache:

1. Störung der Erregung im Gehirn (die häufigste Störung):

Wenn gute morgendliche Erektionen vorliegen, aber tagsüber der Penis ungewollt stumm bleibt, liegt in den meisten Fällen eine psychosomatische oder psychische Störung vor. Meist eine Angststörung aus Versagensängsten oder beeinträchtigtem Selbstwertgefühl (kleiner Penis) vor.

Bezogen auf alle Männer macht diese Ursache rund 50% der Gründe aus. Bei Männern unter 30 Jahre rund 90%.

2. Organische Ursachen (machen rund 50% der Ursachen aus)

2.1. Störung der Durchblutung:

Diese Möglichkeit ist mehrgeteilt, denn es kann erstens der Zufluß zum Organ Penis gestört sein oder der Blutzufluß am Penis selbst oder Störungen des Blutaubfluss.
Zunächst muß auch hier festgestellt werden: wenn nächtliche oder morgendliche gute Erektionen vorliegen, ist diese Ursache ausgeschlossen.

Sollten Sie unsicher sein, ob ihre morgendliche Erektion vorliegt oder wie deren Qualität ist, besteht die Möglichkeit, Ihnen eine Spritze zur Erektionsauslösung zu geben.
Des weiteren kann der Blutdurchfluß mittels Ultraschall-Doppler-Untersuchung getestet werden.

Störungen des Blutzuflusses haben Ihre Ursache meist in Herz- oder Stoffwechselerkrankungen. Wenn das Herz nicht ausreichend Blut dem Körper zur Verfügung stellt (Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen), kommt auch weniger am Penis an.

2.2. Störung des Hormonhaushaltes und der Regelung:

Durch Störungen des Hormonhaushaltes ist primär die Libido betroffen, also die Lust auf Sex und dadurch sekundär auch die Erektion. Hier gibt es spezielle Blutuntersuchungen und Tests um den Hormonstatus und die hormonellen Regelkreise zu untersuchen.

Bei Männern mit normalem Bartwuchs liegt normalerweise keine hormonelle Störung vor.

2.3. Andere Ursachen:

Schwere Haupterkrankungen:
Bei Patienten mit z.B. Diabetes (Zuckerkrankheit) sind meist die kleinen Gefäße des Penis sowie die Nervenenden geschädigt. Hier liegen somit oft kombinierte Ursachen vor. Die Therapie ist schwierig, denn ursächlich liegt der Diabetes zugrunde, der nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Auch Bluthochdruck mit nachfolgenden Gefäßschäden kann eine Ursache für Erektionsprobleme sein.

Medikamente:
Einige Medikamente, z.B. gegen Bluthochdruck, können Erektionsstörungen auslösen. Lesen Sie die Informationen im Beipackzettel oder befragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.

Seltene Ursachen:
Andere schwerwiegende Erkrankungen können durch eine örtliche Störung zu Erektionsproblemen führen (z.B. Unfall, Verletzung, Bandscheibenvorfall, Tumorerkrankungen, Operationen)

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